sie stirbt langsam und qualvoll
noch wehrt sie sich
doch der kampf ist aussichtslos
sie fragt sich,
wozu all diese qual
wofür kämpft sie noch
alles so sinnlos
sie hat keine kraft mehr
für einen schrei und keine tränen
was hält sie noch im leben,
das schon längst keines mehr ist
jegliche lust verloren
alle hoffnung begraben
warum kann sie trotzdem nicht aufgeben

sie ist doch schon gestorben
ein gefühl unendlicher leere
nur ihre hülle existiert noch
ihre seele hat den unwirtlichen ort verlassen

schau in das blau meiner augen
es ist grau und erloschen
fühl mein herz,
es ist still
berühre meinen körper
er ist kalt
such nach meiner seele
sie ist entflohen
hör auf meine stimme
sie schweigt
spüre meinen atem
eisig weht er dir entgegen

kauernd in der ecke
schutzlos wartend
zutiefst verletzt
tödlich getroffen
verheerende zerstörung
sie hat sich selbst gerichtet
und wird sich selbst zu grabe tragen